Der Schweizer Fahrlehrervergleich

"Eine traumatische Erfahrung"

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Name: Ale 35, (männlich)
Kategorie: Kat. B (Auto)
Strassenverkehrsamt: Strassenverkehrsamt des Kantons Basel Stadt (Kanton BS)
Prüfungsergebnis: Nicht bestanden am 07.01.2019 beim 1. Versuch nach 20 Fahrstunden
Experte: Fischer
Fairness des Experten: 1 von 6

Fahrprüfungsbericht:
Mein Mann hat in Basel am 7.1.2019 bei Herrn Fischer eine Kontrollfahrt gemacht, um den ausländischen Führerausweis umschreiben zu lassen. Der Experte hat als erstes gefragt, ob er Fahrstunden genommen hat. Mein Mann hat diese Frage ehrlich mit "In der Schweiz - nein" beantwortet. Er hatte in seinem Herkunftsland Fahrstunden, hat den Führerausweis gemacht und ist während ca. 7 Jahren regelmässig, bzw. täglich Auto gefahren, ohne je einen Unfall zu bauen. Fahrstunden zu nehmen, ist eigentlich keine Voraussetzung für das Bestehen der Prüfung. Der Experte hat jedoch bereits bei dieser Antwort das Gesicht verzogen und ihm diese Tatsache vorgeworfen. Er hat meinen Mann von Anfang an schlecht fühlen lassen, weil "er keine Fahrstunden genommen hat". Während der gesamten Kontrollfahrt war er unfreundlich und hat meinen Mann absichtlich nervös gemacht. Dies durch unfreundliche, barsche Kommentare und Anweisungen, Seufzer und Augenrollen. Es ist logisch, dass man sich in einer solchen Situation unwohl und noch mehr unter Druck fühlt. Einmal hat er sogar völlig überreagiert und geschrien, als ob ein Menschenleben in Gefahr gewesen wäre, was absolut nicht der Fall war. Mein Mann arbeitet seit knapp einem Jahr in der Schweiz und lernt neben der Arbeit Deutsch. Sein Niveau ist B1 und er lernt weiter, um die B2 Prüfung absolvieren zu können. Das Deutschlevel wurde von Anfang an von Seiten meines Mannes mitgeteilt. Bei der Kontrollfahrt handelt es sich nicht um eine Sprach- sondern um eine Fahrprüfung. Da ist es nicht fair und auch unprofessionell, wenn unangemessen mit sprachlichen Schwierigkeiten und Verständnisfragen umgegangen wird. Der Experte hat sich demonstrativ irritiert und ausdrücklich genervt gezeigt, wenn mein Mann etwas nicht verstanden hat und wenn er für ihn etwas wiederholen musste. Dies hat zu einem zusätzlichen Druck und einem rundum Unwohlsein meines Mannes geführt. Es ist unakzeptabel, dass eine Fahrprüfung, die eine sachliche Kontrolle der Fahrfertigkeiten und Verkehrsregeln sein müsste, wegen des Experten unter so unangenehmen Bedingungen statt findet. Ebenso, dass ein Experte so mit seiner "Machtposition" spielt und eine andere Erwachsene Person, dermassen respektlos behandelt. Um solche Situationen zu vermeiden, müssten die Experten besser geschult und Zeugen während der Prüfung anwesend sein. Wir finden es in erster Linie unmenschlich und in zweiter Linie absolut unprofessionell, wie Herr Fischer die Prüfung durchgeführt hat.

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