"Keine Chance ohne Fahrlehrer ?"

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Name: Aatiro (männlich)
Kategorie: Kat. A (über 25kW)
Strassenverkehrsamt: Prüfstelle Sursee (Kanton LU)
Prüfungsergebnis: Nicht bestanden am 01.10.2019 beim 1. Versuch nach 1 Fahrstunden
Fairness des Experten: 1 von 6

Fahrprüfungsbericht:
Wer denkt dass man ohne Fahrstunden die Prüfung bestehen kann liegt sehr falsch. Um die 300.- für die Prüfungsvorbereitung zu sparen habe ich mich entschieden mich nicht vom Fahrlehrer anmelden zulassen. nach etlichen Vorbereitungsstunden und Fahrtrainings auf Parkplätzen habe ich mich selber für die Motorrad Prüfung angemeldet. Leider sehen die Prüfungsexperten auf der Anmeldung ob per Fahrlehrer angemeldet worden ist oder nicht. Denn beim Salzlager angekommen war der experte schon da. 20 minuten zufrüh beginnen war für mich ok. Der Experte inspiziere mein Motorrad und bemängelte bereits das Profil der Pneus. Nachgemessen war er dann doch zufrieden mit dem Ergebniss. Keine Funkgeräte bekommen, sondern direkt zu den Manövern. Zuerst Slalom, anschliessend direkt Spurgasse. Gutes Gefühl gehabt, ausser beim Slalom hätte ich einwenig flüssiger fahren können. Nach einer top Vollbremsung setzte sich der Experte auf den Soziussitz. Langsam und Eng sagte er mir noch. Also fuhr ich los, fuhr um die Pillonen eng und langsam die Acht.Dann meinte er ich solle vorne beim Häusschen warten bis der Andere Prüfungsteilnehmer die Acht gefahren hat. Er bittete uns herein in das Büro, schloss die Türe und meinte:"Ihr seid viel zu schnell gefahren. 8 Sekunden hätten wir beide bei der Spurgasse gehabt. Das Slalom war ohne blick voraus, verkrampft und nicht am Schleifpunkt mit der Kupplung. Die Vollbremse hätten wir ohne ABS nicht hingekriegt..? (Wozu hat man dann ABSjQuery172013367305265348928_1569915707017) Die Acht war auch viel zu schnell und zu weit gefahren." Das ganze hatte ein Unterton als hätte man irgendwas verbrochen. "Gebt mir euren Fahrausweis, ich unterschreibe den, dann könnt ihr nochmals kommen.Also er liess uns nicht einmal auf die Strasse. Er sagte er sehe es uns bereits jetzt an, dass wir keine Kurven fahren könnten. Das ganze dauerte nicht mal ganze 15 Minunten. Wie fair ist das? Ich weiss, Experte ist Experte, aber solch eine Rückmeldung hilft keinem. Die Tatsache dass er uns von Anfang an bemängelt hatte läst mir kei Zweifel, dass er uns klar machen wollte, dass wir ohne Fahrlehrer keine Chance haben. Auch die Tatsache dass er sagte wir fahren zuerst ohne den Funk. Als hätte er es von Anfang an geahnt dass wir nicht auf die Strasse gehen würden.Auf die Frage: Wären wir weiter gekommen mit Fahrlehrer? hat er allergisch reagiert und gesagt:" Nein, sicher nicht, es spiele keine Rolle, der Fahrlerer würde uns einfach vor der Prüfung vorbereiten und mit uns zur Prüfung kommen und uns beruhigen.. (Wohl auch den Experten). Er sagte uns nicht einmal was wir besser machen könnten. Wir fragten ob wir denn nicht "sicher" gefahren seien? Er sagte das spiele keine Rolle, er schaue nur auf die vorgegebenen Manöver.Durchgefallen, nach 12 Minuten von geplanten 90 Minuten. Wie ist das überhaupt möglich, dass ich für 90 Minuten Prügfungsgebühren zahle und nach 12 Minuten gehen muss ohne überhaupt eine Chance gehabt zu haben? Ich meine wirklich Chancenlos. Ist das das Prüfungssytem in der Schweiz? Oder villeicht nur Luzern? Oder Sursee? oder war es nur der falsche Experte?

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