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"Vorsicht bei verkehrsgerechtem Wendemanöver "

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Name: Gian (männlich)
Kategorie: Kat. B (Auto)
Strassenverkehrsamt: Prüfstelle Regensdorf (Kanton ZH)
Prüfungsergebnis: Nicht bestanden am 27.11.2017 beim 1. Versuch nach 38 Fahrstunden
Experte: M.. irgendwas
Fairness des Experten: 3 von 6

Fahrprüfungsbericht:
Prüfung Montagmorgen 8 Uhr, Automat:

- gleich bei der Ausfahrt Strassenverkehrsamt achtete ich zu sehr auf Rechtsvortritt und sah spät dass von links ein Sattelschlepper angerast kam. ich fuhr somit etwa einen halben meter zu weit nach vorne und Experte merkte an dass der vorbeiblochende Lastwagen deswegen hatte ausweichen müssen.

- beim Bhf Regensdorf seitlich rückwärts einparkieren. Ging von mir aus tiptop, Experte meinte später "..einen 4er. Sie standen im Parkfeld aber schön war das nicht." – nur deswegen nicht im Prüfbericht.

- danach auf die Autobahn, Gubristtunnel.

- Dietikon raus, Geroldswil, Weiningen - dort in die 30er Zone. Sobald 30er aufgehoben war musste ich den Hügel hinauf 50 fahren und eine Notbremsung machen. Experte meinte ich hätte keine Not- sondern eine progressive Bremsung gemacht.

- beim Friedhofstor Weiningen sagte er ich soll "verkehrsgerecht wenden". Ich fuhr vorwärts rein und rückwärts raus, also falsch.

- von Weiningen über den Hügel zurück Richtung Regensdorf. Experte meinte man könne dort trotz Gegenverkehr, Wetter (2 grad, am Vortag Schnee) und kurvenreiche strecke 80 fahren (80er strecke), ich aber wäre teilweise mit 50 geschlichen.

- (8:48) zurück im Strassenverkehrsamt sagte er ich soll auf dem rechten Startfeld anhalten - und merkte gleich an ich hätte vergessen zu blinken.

- "..leider nicht bestanden". In einem Kreisel zu schnell (beim hinausfahren hätte ich zudem mehrmals das Lenkrad losgelassen statt nur durch die Finger gleiten lassen), oben auf dem Hügel viel zu langsam. Einmal hätte ich geblinkt obwohl es nicht nötig gewesen wäre.

Der Experte hatte anfangs seinen Namen genuschelt (M...irgendwas), Unterschrift unlesbar. Etwa 30-35 jahre, gross, lässig. Machte zwischendurch smalltalk.

Entscheidend fürs durchfallen war offenbar das verkehrsungerechte Wendemanöver. Es kam mir so vor als hätte der Experte am Schluss jedes Detail aufgezählt um seine Entscheidung zu rechtfertigen. Sonst nichts zu Autobahn, Geschwindigkeitsübertretungen, Einspuren, Rechtsvortritte usw.

Prüfung dünkte mich auch relativ lang (48 min). Mir fiel auf dass ein anderer Prüfling noch stand als ich losfuhr aber bei meiner Rückkehr bereits wieder da war.

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