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Parkverbot: Wann und wie wird Falschparken bestraft?

Parkverbot: Wann und wie wird Falschparken bestraft?

Wir kennen es alle: Die Parkplätze in der Stadt sind voll und du hast als Autofahrer absolut keine Chance, den Wagen auf einer der gekennzeichneten Stellen abzustellen. Nicht selten kommt dem ein oder anderen die Idee, einfach dort zu parkieren, wo gerade Platz ist. Problematisch kann das werden, denn du dich dabei in eine Zone stellst, wo Parkverbot herrscht. Nicht immer merkst du das auf Anhieb. Wie du Parkverbotszonen erkennst, was dir blüht, wenn du beim Parken dort erwischt wirst und worauf du sonst noch achten solltest, sagen wir dir in diesem Artikel.

Wie erkenne ich, dass ich in einer nicht erlaubten Zone parkiere?

In der Schweiz gibt es drei verschiedene Arten von Parkplätzen, deren Reglemente vielen nur teilweise bekannt sind. Es gibt die sogenannte gelbe Zone, in der du nur parken darfst, wenn du Kunde oder Angestellter einer bestimmten Firma bist. Weil das in der Regel Privatparkplätze sind, musst du bei Verstoss neben einer Geldstrafe auch den Dienst des eventuellen Abschleppens zahlen. Die weisse Zone zeigt dir an, dass auf jedem Parkplatz dort das Halten kostenpflichtig ist. Schliesslich gibt es noch die blaue Zone, in der jeden Tag nur von acht bis 18 Uhr geparkt werden darf. Das kann unterschiedliche Gründe haben und sollte unbedingt respektiert werden. Im Allgemeinen ist das Parken auf Hauptstrassen ausserorts, auf Streifen für Räder, in der Nähe von Bahnübergängen und in der Nähe von Zufahrten in allen Fällen strengstens verboten.

Welche Ausnahmen gibt es beim Thema Parkverbot?

Grundsätzlich solltest du davon ausgehen, dass das Parken in den entsprechend markierten Zonen nicht erlaubt ist. Eine Grauzone bildet dabei aber das Anhalten in dieser Zone, etwa um eine Person aus dem Auto oder in das Auto steigen zu lassen. Dabei solltest du allerdings bedenken, dass es dir als Fahrer nicht erlaubt ist, dabei aus dem Auto zu steigen, denn dann gilt das Halten bereits als Parkieren.

Welche Rechte hat die Polizei in Falle eines Parkierens im Parkverbot?

Die Polizei in der Schweiz darf Falschparker ausnahmslos abschleppen lassen, wenn die Position des Autos den Verkehr behindert oder in einer anderen Weise gefährdet. Durch die Verwaltung wird jedoch zunächst eine Busse ausgestellt. Wird diese nicht beglichen oder das Auto steht nach zwölf Stunden immer noch an Ort und Stelle, kommt ein Abschleppen der Fahrzeuge infrage.

Wie viel Busse muss ich beim Parkieren in einer Parkverbotszone in der Schweiz bezahlen?

Die Verwaltungsstrafen für Falschparker sind unterschiedlich und reichen – Stand 2020 – von 40 bis 100 Franken. Die Polizei unterscheidet hier zwischen dem Grad der Behinderung anderer Verkehrsteilnehmer und der Dauer des Parkens im Verbot. Das Parken auf einer Halteverbotslinie für eine Stunde oder mehr kostet dich beispielsweise 120 Franken, wohingegen das Parken ausserorts auf einer Hauptstrasse für bis zu zwei Stunden „nur“ eine Busse von 40 Franken nach sich trägt. Die Regeln, die die Höhe der Busse bestimmen, sind jedoch sehr umfangreich, das Bussgeld hängt daher von vielen Umständen ab.

Wie erkenne ich das Ende des Parkverbots?

Parkverbote können auf unterschiedliche Weise als beendet gelten. Einerseits kannst du davon ausgehen, dass drei Meter vor und nach Kreuzungen das Parkieren grundsätzlich verboten ist. In der Regel findest du dort auch keine Aufhebung des Verbotes vor. Auf der anderen Seite gibt es bei unübersichtlichen Situationen auch eine Aufhebung, die dir das legale Parken erleichtert. Als Autofahrer solltest du grundsätzlich auf Halteverbotslinien und eine ungefähre Reglementierung von drei bis fünf Metern vor und nach einem Hindernis achten.

Wie lässt sich das Parkverbot umgehen, zum Beispiel bei einem Umzug?

Nicht für jeden gilt das Parkverbot in gleichem Masse. Wenn explizit ein Parkverbot ausgestellt ist, in der Nähe aber beispielsweise ein Mensch mit Behinderung lebt und die Verwaltung den Weg zum eigentlichen Parkplatz als zu lang einschätzt, kann das Verbot für diese Person aufgehoben werden. Dasselbe gilt auch in Städten, wenn du umziehst. Weil du oftmals Möbel und andere schwere Stücke tragen musst, kannst du dir von der Verwaltung eine Ausnahmeregelung ausstellen lassen, die du auf der Windschutzscheibe anbringst. Dadurch wissen die zuständigen Personen, dass du legal dort stehst und die Parkfläche aufgrund des Umzugs nutzen darfst.

Welche Möglichkeiten habe ich, bei Polizei oder Verwaltung Einspruch gegen Bussen einzulegen?

Nicht selten liest du von Situationen, in denen Personen Einspruch gegen ihre Strafe stellen. Dies hat unterschiedliche Gründe und ist mal mehr, mal weniger erfolgreich. Hast du zum Beispiel eine Ausnahmeregelung, die es dir für eine bestimmte Zeit erlaubt, im Parkverbot zu stehen, kannst du Einspruch erheben, solltest du dennoch eine Strafe erhalten. Besonders wichtig ist, dass du hierr die nötigen Dokumente dafür vorzeigen kannst. Ein weiterer Grund für einen Einspruch ist das Abgeschlepptwerden ohne Vorwarnung beziehungsweise Busse. Als Autofahrer ist es dir dann nämlich nicht möglich, die Warnung zu erhalten und das Auto an anderer Stelle zu parkieren. In der Regel geht es bei einem Einspruch um die Erstattung des Bussgeldes. Nicht selten kann das Verfahren Monate dauern, wobei der Fahrer aber in einem Grossteil der Fälle Recht bekommt.

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