Der Schweizer Fahrlehrervergleich

Othmar Erhart, Fahrlehrer


Leistungsausweise, Mitgliedschaften, weitere Beschreibungen:

Ausbilder-Profil

Name: Erhart
Vorname: Othmar
Geb. Datum: 24.11.1965
Beruf: Fahrlehrer
Zivilstand: verheiratet
Adresse: Dahlienstrasse 12, 4563 Gerlafingen

Ausbildungen

2013 – 2014: Ausbilder mit eidg. Fachausweis
1989 – 1992: Höhere Fachprüfung als Fahrrad- und Motorradmechanikermeister
1989 – 1991: Staatlich geprüfter Fahrlehrer
1989 – 1990: Swissair Mechaniker (Techniker mit Spez.kennt.)
1982 – 1986: Fahrrad- und Motorradmechaniker
1979 – 1982: Realschule
1972 – 1979: Primarschule

Berufspraxis

1991 – 2016: Fahrlehrer (selbständig)
2009 – 2013 : Planungskommissionspräsident
2002 – 2013: Gemeinderat (Fraktionspräsident)
1999 – 2001: Obmann Solothurn-Fachverband der Zweiräder
1992 – 2001: Lehrabschlussprüfungsexperte
1991 – 1996: Jugendkommissionsmitglied u. Betreuer-Jugendtreff
1989 – 1991: Triebwerkmechaniker Swissair
1986 – 1989: Motorradmechaniker E.Hofer

Spezialisierung

Nach der Berufslehre und zwei Jahren Berufspraxis als Fahrrad- und Motorradmechaniker, spezialisierte ich mich bei der Swissair im Bereich Triebwerktechnik zum Techniker mit Spezialkenntnissen. Es folgte eine weitere Ausbildung zum Mechaniker-Meister. Durch diesen Leistungsausweis konnte ich als Prüfungsexperte bei den Lehrabschlussprüfungen mitwirken. Durch den späteren Berufswechsel zum Fahrlehrer für Auto und Motorrad konnte ich erste Erfahrungen im Gruppenunterricht sammeln. Durch zahlreiche Weiterbildungen, bis heute 56 Kurse, gelangte ich zu weiteren Kompetenzen.

In den Bereichen:
– Psychologie
– Pädagogik
– Unterrichtsmethodik
– Rechtliche und technische Kenntnisse
– Fahrtechnik

Hier die Themen der letzten fünf besuchten Fahrlehrerweiterbildungen:
– Wirkungsvolle Gesprächsführung
– Erfolgreiche Verkehrsschulung
– Raser Prävention
– Chancen in der Prävention
– Verkehrsmedizin

Im Jahr 2013 folgte die Ausbildung zum Ausbilder mit eidg. Fachausweis. Diese Ausbildung erstreckte sich über 5 Module, in denen folgende Kompetenzen geschult und vertieft wurden:

Selbstkompetenzen

Das eigene Lernverständnis, eigene Werte, Haltungen und Normen reflektieren und für die Begleitung von Gruppen nutzbar machen. Die eigenen Entscheidungen und das Vorgehen (berufsfeld-bezogen, andragogisch, didaktisch) erklären, begründen und ihre Kohärenz überprüfen.

Sozialkompetenzen

Gruppenprozesse in Lerngruppen wahrnehmen, sie mit theoretischen Konzepten vergleichen. Beratungsgespräche im Rahmen von Bildungsberatungen führen.

Sachkompetenzen

Sinnvolle, adäquate Verfahren zur Lernzielkontrolle aufgrund eines Qualitätskonzeptes definieren. Die Zielgruppe analysieren, die Lernziele und die Lernzielüberprüfung in der zu Verfügung stehenden Zeit und dem Auftrag in Einklang bringen.

Kernkompetenzen

Im Einzel-Coaching führe ich die Lernenden mit Anleitung und Beratung durch die Ausbildung. Es ist mir ein Bedürfnis, die Teilnehmer auch in der Persönlichkeitsentwicklung zu fördern. Den persönlichen und offenen Kontakt schätze ich sehr, weil eine vertrauenswürdige Basis entsteht.

Methodenkompetenz

Im Alltag ist der Einzelunterricht die Methode, die ich am meisten anwende. Es ist eine spannende, aber auch intensive Methode, denn es fordert eine stetige Flexibilität, Aufmerksamkeit und ein gutes Einfühlungsvermögen. Den Gruppenunterricht setze ich zwei bis drei Mal pro Monat ein, da ich Verkehrskunde- und Motorradkurse unterrichte. Der Gruppenunterricht bietet ein kreatives Gefäss, wo ich die Teilnehmer aktivieren und fördern kann. Mit der Gruppenarbeit aktiviere ich den Kontakt und den Wissensaustausch. Dies ist für die Teilnehmer sehr lehrreich und lockert den Unterricht auf.

Arbeitsweise

Im Alltag wende ich das Coaching an. Ich begleite die Teilnehmer auf ihrem Weg zum Ziel. Es braucht ein zielorientiertes und adressatengerechtes Coaching, bei dem ich die Wünsche und Vorstellungen der Teilnehmer einbeziehen will. Die Arbeitsatmosphäre darf in keinem Fall vernachlässigt werden, denn diese beeinträchtigt schlussendlich auch den Aufnahmewillen der Lernenden. Im Gruppenunterricht ist es mir wichtig, dass dieser erlebnis- und erfahrungsorientiert ist. Die Teilnehmer haben so sehr schnell den Bezug zum vermittelten Stoff. Mit praxisbezogenem Unterricht kann ich dieTeilnehmer noch besser für das jeweilige Thema sensibilisieren.

Qualitätsverständnis

Ich strebe bei all meinen Kursen eine sehr hohe Aktivierung der Teilnehmer an. Ich versuche sie gezielt in den Unterricht einzubeziehen, indem ich ihnen immer wieder Fragen und Aufgaben stelle. Ich bilde mich stetig weiter, um mit den neusten Erkenntnissen und Methoden arbeiten zu können. Pro Jahr besuche ich ein bis zwei Weiterbildungen, damit ich meine persönlichen Qualitätsziele erreichen kann. Reflexionen sind unerlässlich, um die Qualität meiner Arbeit sicherzustellen. Der Austausch mit anderen Fahrlehrern findet zweimal im Jahr statt.

Leitgedanke

Zuversicht ist das Wissen und die innere Sicherheit, dass es immer einen Weg gibt, auf dem es weiter- und vorwärtsgeht.
Geduld ist das Vertrauen, dass alles kommt, wenn die Zeit dafür reif ist.

Leitbild

Mit Freude, Sicherheit und Selbstvertrauen zum Ziel.

Strategie

Zeitgerecht und fachkompetent den Unterricht zu gestalten.

Medieneinsatz

Die heutigen technischen Hilfsmittel sind dann einzusetzen, wenn es Sinn macht. In der heutigen Zeit, mit der Überflutung der Sinne, ist es wichtig, dass ich den medialen Einsatz zur richtigen Zeit anwendet. Ich setze Laptop und Beamer zielgerichtet und punktuell zur Unterstützung ein. So kann ich meine kreative Seite einfliessen lassen, indem ich Bilder, Grafiken und Filme einflechte.

Was Sie sonst noch über mich wissen sollten

Mit meiner ruhigen, geduldigen, freundlichen und wohlwollender Art konnte ich schon manche heikle Situation entspannen. Dies gelingt mir nur, wenn ich auf die Menschen eingehe und ihnen den nötigen Spielraum für ihre Meinung gebe. So sind mir zwischenmenschliche Beziehungen sehr wichtig, diese geben die nötige Würze im Alltag. Ich versuche immer mich selbst zu sein, mit all meinen Facetten. Nur so bin ich glaubwürdig und erhalte das Vertrauen der anderen. Ich bin gerne am Puls des Geschehens, so kann ich konstruktiv mitwirken, mit ganzem Einsatz und Herzblut. Ich führe die mir übertragenen Arbeiten rasch und pünktlich aus.

Projekte

Als eines meiner grössten Projekte würde ich den Schritt in die Selbständigkeit erwähnen. Rückblickend kann ich sagen, dass es ein erfolgreiches Projekt ist, denn die Fahrschule besteht seit 25 Jahren, ist etabliert und erfolgreich in der Ausbildung von Neulenkern. Ein zweites Projekt, das ich als Planungskommissionspräsident begleiten und führen durfte, war die Umsetzung des „ Tempo 30 und Parkierungskonzept „ in Gerlafingen, in den Jahren 2004 – 2009

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