Bitte verwenden Sie Microsoft Edge, Google Chrome oder Firefox.
Um die Sicherheit auf der Strasse zu gewährleisten, erlässt das Strassenverkehrsamt Richtlinien, an die sich alle Kraftfahrer im Falle eines Unfalls zu halten haben. Ein Nothelferkurs bereitet Teilnehmer am Strassenverkehr darauf vor, etwa bei einem Unfall Notsituationen einzuschätzen, Rettungsdienste zu alarmieren und lebensrettende Sofortmassnahmen zu ergreifen, also Erste Hilfe zu leisten. Für die Erlangung eines Fahrausweises für Auto oder Motorrad ist er obligatorisch. Einen gültigen Nothilfeausweis reichst du genauso wie die Sehtestbescheinigung bei der Anmeldung zur Theorieprüfung ein. Erst dann kannst du den Lernfahrausweis beantragen und mit den Fahrstunden und dem Verkehrskundeunterricht starten.
Um dich zu einem Nothelferkurs anzumelden, brauchst du kein Vorwissen zum Thema. Der Kurs ist für alle da, die lernen möchten oder müssen, im Ernstfall richtig zu handeln, vor allem, wenn sie keine medizinische Ausbildung haben. Allerdings sollte jeder Teilnehmer ausreichende Deutschkenntnisse besitzen, um zu verstehen, was gelehrt wird.
Nothelferkurse kannst du bei vielen unterschiedlichen Anbietern absolvieren. Fahrschulen bieten in der Regel Infos über Stellen an, die die entsprechenden Kurse durchführen. Mögliche Anbieter sind etwa das Schweizerische Rote Kreuz, der Schweizerische Samariterbund, das Schweizerische Sanitätskorps SSK. Dort kannst du dich einfach zu einem Kurs anmelden. Da es eine Vielzahl von unterschiedlichen Kursen gibt, ist es wichtig, dass du einen Kurs buchst, der genau das bietet, was du zum Beispiel für die Erlangung des Führerausweises brauchst. Hinweise zum Inhalt findest du in den Kursbeschreibungen. Die Kursgebühren unterscheiden sich bei den genannten Anbietern nicht sehr stark und liegen um die 150 Franken. Wenn du ein bisschen suchst, findest du aber auch deutlich günstigere Anbieter.
Für einen Nothelferkurs ist eine Dauer von zehn Stunden vorgeschrieben. In dieser Zeit lernst du alles, was du für die Erste Hilfe an einem Unfallort wissen musst. Es gibt allerdings zwei Kurs-Varianten: einen reinen Präsenzkurs und einen Kurs, der drei Stunden Selbststudium mit Theorietest mit sieben Stunden Präsenzzeit im Praxisteil kombiniert. Die reinen Präsenzkurse sind auf zwei bis fünf Tage verteilt. Das heisst: Wenn du berufstätig bist, buchst du einen Abendkurs oder einen Wochenendkurs. Die Variante Selbststudium plus Präsenzzeit lässt dir für den Theorieteil noch mehr Freiheit: Hier teilst du dir deine Lernzeit am Computer, Tablet oder Smartphone so ein, wie du möchtest. Ist der Theorietest bestanden, kannst du dich für den Praxisteil anmelden. Dieser Kursteil findet an einem Tag statt.
Ein Nothelferkurs besteht aus einem theoretischen und einem praktischen Teil. Der Theorieteil beinhaltet alles, was du auch für die Praxis wissen musst, allerdings in Schriftform. So hast du auch immer wieder die Möglichkeit, in deinen Unterlagen nachzusehen. Im Praxisteil dagegen lernst du aktiv das richtige Verhalten bei einem Notfall. Dabei werden die Szenen so weit wie möglich realistisch nachgestellt. Die Kursstätten verfügen über die ganze Ausstattung, die nötig ist, den Lernenden auf abwechslungsreiche Weise die Handgriffe beizubringen, die zur Ersten Hilfe nötig sind. Unter anderem lernst du, wie man Rettungskräfte alarmiert, welche Massnahmen nach einem Verkehrsunfall zu treffen sind und wie eine Reanimation funktioniert.
Hast du den Nothelferkurs beendet, wird dir ein Zertifikat ausgestellt. Dieser Nothelferausweis ist sechs Jahre gültig. Fährst du bereits einige Jahre Auto, musst du den Ausweis anschliessend nicht zwingend erneuern. Allerdings schadet es nicht, gelegentlich einen Kurs zur Auffrischung der Kenntnisse zu besuchen. Solltest du deinen gültigen Nothelferausweis verlieren, kannst du selbstverständlich bei deinem Anbieter einen Ersatzausweis beantragen, ohne dass die Gültigkeit verfällt.
Es gibt keine Altersgrenze für das Leisten von Erster Hilfe. Wann eine Bescheinigung dafür nötig ist, hängt allerdings ganz davon ab, welche Art Führerausweis du machst. Da der Nothelferausweis sechs Jahre gültig ist und du ihn benötigst, um dein Gesuch für den Lernfahrausweis zu stellen, kannst du ihn schon einige Jahre vor deinem Führerausweis machen. Ansonsten machst du ihn dann, wenn du ihn tatsächlich für einen Führerausweis brauchst: vor dem 14. Geburtstag für Mofa, vor dem 15. für Roller, vor dem 16. für bestimmte Motorradklassen und vor dem 17. Geburtstag für das Auto.
Ein Motorradanhänger eignet sich ideal, um das Bike einfach und sicher zu transportieren. Ganz gleich, ob das Motorrad zur Motocrossstrecke oder mit in den Urlaub soll, die speziellen Anhänger sind vielseitig und flexibel einsetzbar. Mit dem passenden Zubehör sicherst du das Bike, damit es den Transport ohne Beschädigungen übersteht. Die Anhänger werden an dein Auto angekuppelt und mit Rampen beladen. Du hast die Wahl zwischen Anhängermodellen in zahlreichen Grössen, Formen und Bauweisen sowie zwischen offenen und geschlossenen Varianten. Im Folgenden erfährst du, welcher Motorradanhänger sich für deinen Bedarf am besten eignet und welche Eigenschaften die einzelnen Modelle aufweisen.
Ob als Fahranfänger oder alter Hase: Wenn du mit dem Auto unterwegs bist, wünschst du dir natürlich Sicherheit auf den Strassen. Spezielle Kurse, die für einen Teil der Strassenverkehrsteilnehmer sogar Pflicht sind, sollen dafür sorgen. Hier kommt das sogenannte „Schleudertraining“ ins Spiel. Während der Begriff dir vielleicht anfangs etwas verwirrend erscheint, ist er doch ganz einfach erklärt. Was es damit auf sich hat, für wen sich ein Fahrtraining oder WAB-Kurs lohnt und wie die Anmeldung stattfindet – die wichtigsten Antworten auf deine Fragen gibt es hier.
Der Urlaub steht vor der Tür und du hast entschieden, dass du mit dem Wohnwagen an einen schönen Ort in die Natur fahren willst? Oder vielleicht planst du schon länger, dir ein Wohnmobil zuzulegen, und hast vor, in den nächsten Jahren viel Zeit damit zu verbringen? Für beides gibt es eine Lösung. Wer nur einmal Camping machen möchte, kann sich bezüglich eines Wohnwagens an eine Vermietung wenden. Suchst du dagegen eine Langzeitlösung, dann kaufst du dir dein Wunschmodell. Wir erklären dir hier, wie die rechtliche Lage zum Thema aussieht und worauf du in den beiden Fällen achten solltest.
Als 2008 einige deutsche Städte zur Verbesserung der Luftqualität die Umweltplakette einführten, war die Verunsicherung gross. Die Angelegenheit erschien kompliziert, immerhin sollte jedes Auto eine solche Plakette besitzen, um in Städten mit Umweltzone fahren zu können, auch ausländische Fahrzeuge. Deshalb fragten sich auch viele Schweizer, wie sie mit der Situation umgehen sollten. Benötige ich eine Umweltplakette, wo kann ich sie erhalten und wie gross ist der Aufwand? Das waren einige der Fragen, die sich die Autofahrer stellten. Für alle, die wissen wollen, was sie für ihr Schweizer Auto brauchen, haben wir hier die Antworten auf die wichtigsten Fragen zusammengestellt.
Kaufst du dir ein neues Produkt, wirfst du in der Regel zunächst einen Blick in die Betriebsanleitung. Zumeist erhältst du dort nicht nur Anleitungen zur Nutzung, sondern auch die Montage wird so erklärt, dass du sie selbständig durchführen kannst. Eine Betriebsanleitung für das Auto hat allerdings noch weitere Funktionen, die dir als Besitzer durchaus nützlich sein können. Um möglichst lange von deinem Wagen zu profitieren, solltest du diese weitergehenden Informationen kennen. Was du in der Betriebsanleitung an nützlichen Fakten über dein Fahrzeug findest, erklären wir hier.
Einen Sehtest zu machen, ist sinnvoll. Denn auch wenn du keine eindeutigen Sehstörungen hast, kann es sein, dass du eine Brille oder Kontaktlinsen brauchst. Ein Zeichen hierfür sind zum Beispiel regelmässige Kopfschmerzen. In bestimmten Situationen ist der Sehtest in der Schweiz sogar Pflicht. Wann das der Fall ist und was du über den Test deiner Sehkraft wissen musst, verraten wir dir in diesem Ratgeber.