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Autobatterie – mehr Power für jede Jahreszeit!

Autobatterie – mehr Power für jede Jahreszeit!

Die Autobatterie ist eines der Fahrzeugteile, welches dich als Fahrzeugbesitzer gerade zur Winterzeit immer wieder vor Herausforderungen stellt. Grundsätzlich dafür verantwortlich sind die elektrochemischen Prozesse innerhalb des Stromerzeugers, die den Betrieb der Batterie normalerweise garantieren. Denn die Kälte drosselt nahezu jeden Betriebsvorgang zur kalten Jahreszeit. Ebenso betroffen sind alle anderen antriebstechnischen Vorrichtungen, die mit sinkender Temperatur nicht mehr so lauf- und drehfreudig sind. Die ohnehin schon arg in Mitleidenschaft gezogene Autobatterie muss demzufolge mit mehr Strom gegen die Antriebsarmut des Motorblockes ankämpfen. Oftmals gelangt die Batterie dann an ihre Leistungsgrenzen. Hier findest du wichtige Antworten zum das Thema Autobatterie.

Welche Rolle spielt die Autobatterie beim Starten des Motors?

Neben dem Startvorgang und der Stromversorgung relevanter Fahrzeugbauteile, wie der Zündspule, der Einspritzanlage und dem Anlasser, versorgt die Starterbatterie die Lichtmaschine und die Notbeleuchtung sowie andere kleine Steuergeräte mit Energie. Zu diesen gehören zum Beispiel das Autoradio und die Uhr.

Wie funktioniert eine Autobatterie und was ist die Kapazität?

Die elektrische Kapazität ist eine physikalische Grösse, die das Verhältnis der Ladungsmengen von zwei elektrisch leitenden Ladungsträgern und der zwischen ihnen herrschenden elektrischen Spannung angibt. Bei Autobatterien und anderen Akkumulatoren ist die Kapazität jener Wert, welcher die maximale Ladungsmenge der Batterie in Ampere pro Stunde angibt. Derzeitige Modelle gängiger Autobatterien bestehen zum überwiegende Teil aus:

  • einem säurefesten Gehäuse mit mehreren Zellen
  • Bleiakkumulatoren
  • einem Bad aus verdünnter Schwefelsäure

Wird die Autobatterie an einen Verbraucher, das heisst: das Auto gekoppelt, fliesst Strom ein. Die chemischen Reaktionen, die dadurch katalysiert werden, haben zur Folge, dass Ladungsträger der negativ geladenen Platte zur positiv geladenen Metallplatte wandern und somit einen Strom von etwa zwei Volt erzeugen. Sechs in Serie hintereinandergeschaltete Zellen ergeben somit eine 12-Volt-Batterie.

Die Lebensdauer – wie lange hält eine Autobatterie?

Unabhängig vom Batterietyp hält der Akkumulator laut Statistik der Automobilindustrie und Automobilverbände in der Regel vier bis fünf Jahre. Die Lebensdauer der Batterie ist dabei von äusseren Faktoren abhängig, von denen die häufigsten folgende sind:

  • Die Speicherkapazität der Autobatterie nimmt durch stete Stromversorgung und Entladung mit der Zeit ab.
  • Die Kälte im Winter beansprucht die Funktionsweise der Batterie drastisch.
  • Bleisulfat als Resultat der chemischen Prozesse lagert sich in Form von Kristallen und Schlamm in der Batterie und am Boden ab.

Welche Arten von Autobatterien gibt es?

Die Ladebatterien von Verbrennungsmotoren sind ausnahmslos Blei-Akkus mit einer Elektrolytsäure. Sie lassen sich grob in sieben verschiedene Bauklassen unterteilen. Diese sind:

  • Blei-Vlies-Akku
  • Blei-Gel-Akku
  • EFB-Autobatterie (Enhanced Flooded Battery)
  • AFB-Autobatterie (Advanced Flooded Battery)
  • Offene Blei-Akkus
  • Geschlossene Blei-Akkus
  • Verschlossene Blei-Akkus

Verschlossene Blei-Akkus, zu denen auch der Blei-Vlies-Akku gehört, sind wartungsfrei, da ein Säureaustritt praktisch unmöglich ist. Der ebenfalls wartungsfreie Blei-Gel-Akku bindet die flüssige Schwefelsäure hingegen mit Kieselsäure, wodurch ein Gel entsteht. Die für die Start-Stopp-Automatik konzipierten EFB- und AFB-Akkus sind mit einem Polyestergewebe ausgelegt, wodurch die Sulfatbildung reduziert, die Ladungsaufnahme verbessert und somit eine hohe thermische Stabilität für Winter und Sommer erreicht wird.

Wie kann ich die Autobatterie richtig laden?

Läuft das Auto nicht mehr rund und stottert, ist möglicherweise die Autobatterie kaputt. Jetzt besteht die Möglichkeit, das Bauteil entweder selbst zu wechseln oder den teuren Gang zur Werkstatt anzutreten. Wurde die Autobatterie hingegen über Nacht entladen, zum Beispiel weil du vergessen hast, das Licht auszuschalten, kannst du die Batterie entweder durch Starthilfe und hochtouriges Fahren oder durch ein Ladegerät wieder aufladen. Die Autobatterie sollte danach wieder die volle Power besitzen. Achte beim Fremdstarten darauf, dass zunächst das schwarze Kabel (Minuspol) und dann das rote (Pluspol) von der Batterie entfernt wird.

Wo können alte Autobatterien entsorgt werden?

Hat die Autobatterie ihr Leben ausgehaucht, also ihre gesamte Power verloren, solltest du sie unter keinen Umständen im Hausmüll entsorgen. Kaufst du eine neue Batterie, ist der Verkäufer verpflichtet, die alten Akkus anzunehmen und diese sachgemäss von der Batrec entsorgen zu lassen. Das Umweltschutzgesetz schreibt im Grundsatz vor, dass alle Abfälle im Inland recycelt werden.

Was hat die Batterie zum Starten des Motors mit Antriebsbatterien zu tun?

Um die richtige Autobatterie für dein eigenes Fahrzeug zu finden, ist es oftmals sinnvoll, dass du dich vorab über marktkonforme Erneuerungen informierst. Die Weiterentwicklung von Akkumulatoren ist im Fokus der Industrie und wird aufgrund der zunehmenden Nutzung in E-Autos massiv vorangetrieben. Neuentwicklungen wie Natrium-Schwefel-, Lithium-Schwefel- oder Metall-Luft-Batterien erzeugen nicht nur mehr Power, sondern verlängern auch die Lebensdauer der Akkus.

Dank der drängenden Umweltfragen von heute rückt die Batterie auch als antriebstechnischer Fortschritt in den Fokus: Im Zuge der Umwälzungen bei der individuellen Mobilität wird sie derzeit als beste Alternative zum Verbrennungsmotor gehandelt. Im Gegensatz zu den Akkumulatoren der Elektro- und Hybridfahrzeuge wird die Autobatterie des Verbrennungsmotors aber nicht als Antriebs- oder Traktionsbatterie genutzt. Die in Zellenblöcken parallel oder seriell zusammengeschalteten Antriebe haben in der Funktion mit der Starterbatterie nichts gemein.

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