Bitte verwenden Sie Microsoft Edge, Google Chrome oder Firefox.
Der Idiotentest heisst nur in der Umgangssprache so. Offiziell handelt es sich dabei um die Fahreignungsabklärung. Sie ist eine verkehrspsychologische Untersuchung, die die Eignung einer Person für den Strassenverkehr prüft. Die verkehrspsychologische Untersuchung kann auch ein medizinisch-psychologischer Test sein, in dem nicht nur deine psychische, sondern auch deine körperliche Verfassung geprüft wird.
Es gibt mehrere Gründe, warum Menschen in der Schweiz den Führerschein vorübergehend verlieren. Das kann geschehen, wenn du dich unter dem Einfluss von Drogen oder mit zu viel Promille im Blut ans Steuer gesetzt hast. Besonders schwer wiegt das, wenn du noch keinen unbefristeten Führerausweis hast. Es spielt auch keine Rolle, ob du mit dem Auto oder einem anderen Fahrzeug unterwegs warst. Ein weiterer Grund kann sein, dass du mehr als drei Mal durch die fahrpraktische Prüfung gefallen bist oder deinen Lernfahrausweis verlängern musst. Bestehst du die verkehrspsychologische Untersuchung, bekommst du deine Fahrerlaubnis zurück.
Der medizinisch-psychologische Test ist in vier Teile gegliedert:
Als erstes füllst du schriftlich einen Bogen aus, der Fragen zu deiner Person, deinen Lebensumständen, den Konsumgewohnheiten und eine Selbsteinschätzung deiner Alkohol- oder Drogengefährdung beinhaltet. Mit diesem Fragebogen kann sich der Gutachter schon eine Meinung über dich bilden, bevor er dich persönlich befragt. Sollte dein Vergehen etwas mit deiner körperlichen Verfassung (Krankheit, Einfluss von Drogen, Alkohol) zu tun gehabt haben, wird anschliessend eine medizinische Untersuchung durchgeführt. Dabei ist wichtig, dass sich in deinem Körper keine Spuren von Stoffen finden, die deine Verkehrstauglichkeit einschränken könnten.
Als nächstes folgen Reaktions- und Leistungstests. Mit ihnen werden Wahrnehmungs- und Konzentrationsfähigkeit sowie Reaktionsgeschwindigkeit festgestellt. Der wichtigste Teil der Untersuchung ist das abschliessende Gespräch mit dem Verkehrspsychologen. Er wird dir ähnliche Fragen stellen, wie du sie schon im Fragebogen zu Beginn beantworten musstest. Bei dem Gespräch musst du den Psychologen davon überzeugen, dass du nach wie vor zum Fahren eines Autos oder anderen Fahrzeugen fähig bist.
Ob du dich auf den Idiotentest vorbereiten kannst oder sollst, wird sehr kontrovers diskutiert. Die einen meinen, es sei sinnvoll, damit du den Test auf Anhieb bestehst und Kosten sparst. Es gibt inzwischen in der Schweiz sogenannte Vorbereitungskurse, die die wichtigen Themen behandeln. Andere sehen eine solche Vorbereitung sehr kritisch. Denn der Idiotentest hat ja nur einen Sinn, wenn du dich tatsächlich mit dir selbst auseinandersetzt und dir auch eingestehst, dass du dich nicht richtig verhalten hast. Aus psychologischer Sicht ist die beste Vorbereitung für dich also, dir wirklich zu überlegen, wie du dein Verhalten im Strassenverkehr bessern kannst, damit du nicht mehr in die Lage kommst, dich der verkehrspsychologischen Untersuchung unterziehen zu müssen. Dabei hilft kein Auswendiglernen von möglichen Fragen, sondern nur Ehrlichkeit.
Die Kosten, die mit dem Idiotentest auf dich zukommen, sind nicht gerade gering, schliesslich hast du es dabei mit hochqualifizierten Psychologen zu tun. Je nachdem, was bei dir alles geprüft werden muss, also ob es sich „nur“ um eine psychologische, oder zusätzlich um eine medizinische Untersuchung handelt, liegen die Kosten zwischen etwa 600 und 1.200 Franken (Stand: 2020). Dazu kommt die Gebühr für die erneute Beantragung und für die Ausstellung des Führerausweises.
Bekommst du den Bescheid, dass du die verkehrspsychologische Untersuchung machen musst, dann überleg dir, wann für dich der richtige Zeitpunkt dafür ist. Wurde beispielsweise dein Führerausweis auf Probe für 12 Monate gesperrt, kannst du das Gutachten erst einen Monate vor Ende der Sperrung einreichen. Ausserdem darf das Gutachten nicht älter als drei Monate sein. In diesem Fall heisst das, dass du den Idiotentest frühestens vier Monate vor Ende der Sperrfrist machst.
Der Idiotentest ist zu Recht schwierig nicht leicht. Schliesslich geht es dabei um deine eigene, aber auch um die Sicherheit anderer Personen im Strassenverkehr. Das Ergebnis kann folgendermassen ausfallen: positiv, bedingt positiv oder negativ. Fällt das Ergebnis positiv aus, ist für dich alles klar. Ist es bedingt positiv, musst du unter Umständen einige Auflagen erfüllen, um den Führerausweis zu behalten oder wieder zu bekommen. Fällt der Idiotentest negativ aus, bekommst du Bescheid, wann du ihn wiederholen kannst. In der Regel gibt es eine Sperrfrist von einem halben oder einem Jahr.
Einen Sehtest zu machen, ist sinnvoll. Denn auch wenn du keine eindeutigen Sehstörungen hast, kann es sein, dass du eine Brille oder Kontaktlinsen brauchst. Ein Zeichen hierfür sind zum Beispiel regelmässige Kopfschmerzen. In bestimmten Situationen ist der Sehtest in der Schweiz sogar Pflicht. Wann das der Fall ist und was du über den Test deiner Sehkraft wissen musst, verraten wir dir in diesem Ratgeber.
Manchmal ist das Auto einfach zu klein. Hast du einen Umzug vor, möchtest du Baumaterialien transportieren oder besitzt du ein Unternehmen, für das du regelmässig Güter bewegen musst? Dann bietet sich bei der Suche nach einem passenden Fahrzeug ein Transporter an. Diesen kannst du natürlich kaufen, wenn du ihn aber nur für eine bestimmte Angelegenheit benötigst, lohnt es sich oft, ein Modell zu mieten. Doch ganz gleich, was auf dich zutrifft, in puncto Transporter gibt es einige Regeln zu beachten. Hier erfährst du alles, was du wissen musst, damit du mit dem grösseren Fahrzeug sicher durch den Strassenverkehr kommst.
Um eine Geschwindigkeitsüberschreitung im Schweizer Strassenverkehr zu begehen, musst du kein Raser sein. Vielleicht bist du durch den Beifahrer oder deine Kinder im Auto abgelenkt und wirst geblitzt. Doch unabhängig vom Grund der Geschwindigkeitsüberschreitung erwarten dich hohe Bussen. Wirst du erwischt, führt die Polizei die entsprechenden Massnahmen teils sofort durch, teils erhältst du einen Bescheid mit der Post. Was erwartet dich bei einem Geschwindigkeitsverstoss im Strassenverkehr? Die wichtigsten Fragen klären wir hier.
Versicherungen brauchst du für die unterschiedlichsten Dinge. Manche davon – etwa für den Hausrat, den Zahnersatz oder gegen Diebstahl – sind freiwillig. Daneben gibt es aber auch Pflichtversicherungen. Zu diesen gehört beispielsweise, sofern du ein Auto besitzt, die Autoversicherung. Der Vorgang, dein Fahrzeug zu versichern, ist dabei überhaupt nicht kompliziert, denn die Versicherungsgesellschaften machen es ihren potentiellen Kunden recht einfach. Es schadet aber nicht, wenn du dich schon im Voraus informierst und mögliche Fragen klärst. Dabei wollen wir dir hier helfen.
Herzklopfen, ein trockener Hals, Schweissausbrüche, Zittern und eiskalte Hände – wenn du das aus Prüfungen kennst, leidest du möglicherweise an Prüfungsangst. Der Stress kann sich soweit steigern, dass kein klarer Gedanke mehr möglich ist und es zu einem völligen Blackout kommt. Oft versagt auch die Stimme. Die Furcht vor Momenten, in denen etwas mehr verlangt wird als im Alltag, ist dabei nicht das Entscheidende. Auslöser für die Panik ist meist die anstehende Leistungsbeurteilung, die sie möglicherweise nicht zufriedenstellend erbringen. Da der Fokus auf dem Urteil anderer Menschen liegt, handelt es sich bei der Prüfungsangst, wissenschaftlich betrachtet, um eine soziale Phobie.
Als 2008 einige deutsche Städte zur Verbesserung der Luftqualität die Umweltplakette einführten, war die Verunsicherung gross. Die Angelegenheit erschien kompliziert, immerhin sollte jedes Auto eine solche Plakette besitzen, um in Städten mit Umweltzone fahren zu können, auch ausländische Fahrzeuge. Deshalb fragten sich auch viele Schweizer, wie sie mit der Situation umgehen sollten. Benötige ich eine Umweltplakette, wo kann ich sie erhalten und wie gross ist der Aufwand? Das waren einige der Fragen, die sich die Autofahrer stellten. Für alle, die wissen wollen, was sie für ihr Schweizer Auto brauchen, haben wir hier die Antworten auf die wichtigsten Fragen zusammengestellt.