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Ein Fahrzeug darf in der Schweiz nur mit einem gültigen Fahrzeugausweis und mit den vorgeschriebenen Kontrollschildern am Verkehr teilnehmen. Dafür musst du das Auto beim Strassenverkehrsamt anmelden und zulassen. Die Zulassung erfolgt immer in Form von Kontrollschildern, die Formalitäten der Anmeldung finden dabei immer in deinem Heimatkanton statt. Bei der Neuzulassung, bei der Einfuhr eines Fahrzeugs oder bei Änderungen musst du in der Schweiz häufig die Stammnummer angeben. Diese ist wichtig für die Identifikation des Autos. Gleiches gilt für das Beantragen von Wechselschildern für mehrere Fahrzeuge.
Eine Fahrzeugneuanmeldung verläuft etwas anders als das Zulassen eines gebrauchten Wagens. Hier muss ein Versicherungsnachweis und der Prüfbericht Formular 13.20 A eingereicht werden. Dadurch erhältst du als Fahrzeughalter dann die Stammnummer, die sowohl für den Fahrzeugausweis als auch für die Autoversicherung notwendig ist. Sie ist auch für den Fahrzeugimport von Bedeutung und wird bei der Einführung des Autos in die Schweiz zwingend benötigt. Jedes Fahrzeug muss versichert sein, wobei der Prüfbericht auch direkt vom Fahrzeughändler ausgefüllt werden kann. Die Nummer gilt dann im Ausweis für das jeweilige Auto.
Kaufst du ein neuwertiges Auto, erhältst du als Fahrzeughalter in der Regel noch keinen Fahrzeugausweis, sondern musst diesen erst beantragen. Das machst du in deinem Heimatkanton. Um die Anmeldung durchführen zu können, benötigst du einen Prüfbericht und den Versicherungsnachweis der Haftpflichtversicherung. Ohne die Stammnummer wird in der Schweiz kein Auto durch das Strassenverkehrsamt zugelassen. Genauso ist der Abschluss einer Autoversicherung ohne die Angabe der Nummer nicht möglich. Das Formular, das dann vom Schweizer Zoll genehmigt und ausgefüllt wird, trägt den Namen „Prüfbericht 13.20 A“. Dieser ist auch für den Import eines Fahrzeugs in die Schweiz notwendig.
Im Prüfbericht 13.20 A lässt sich die Stammnummer einfach in der mittigen Rubrik unter dem Punkt 18 finden. Sie ist dort auch deutlich gekennzeichnet. Du kannst sie für alle Autoversicherungen und für die Anmeldung eines Fahrzeugs in der Schweiz verwenden. Für Letzteres legst du sie beim Strassenverkehrsamt durch das entsprechende Formular oder über den Fahrzeugausweis vor.
Das hängt davon ab, ob es sich um einen Neuwagen oder um einen gebrauchten Wagen handelt. Das Anmeldeformular erhältst du in der Regel beim zuständigen Amt in deinem Kanton oder lädst es dort online herunter. Um ein Kontrollschild und die dazugehörige Nummer zu erhalten, sind neben diesem die folgenden Dokumente notwendig:
Bei einem Umzug in einen anderen Kanton genügt es nicht mehr, die Adressänderung per Telefon an das Strassenverkehrsamt durchzugeben. Dafür musst du zunächst das Fahrzeug anmelden; die Daten und Dokumente sind auch im Internet zu finden. Der neue Wohnort muss registriert werden, wozu dann folgende Unterlagen nötig sind:
Für die Anmeldung und Versicherung eines neuen Fahrzeugs kann jeder Fahrzeughalter in der Schweiz eine Stammnummer erhalten. Das geschieht immer beim Schweizer Grenzzollamt und gilt für die Einfuhr von EU-Neuwagen in die Schweiz. Das Zollamt teilt dem Auto die jeweilige Stammnummer zu, das damit am Verkehr teilnehmen darf, zugelassen und versichert werden kann.
Benötigt wird dafür der Prüfbericht Form. 13.20 A, ein fast leeres Dokument, dessen Daten die Zollbeamten ausfüllen. Es beinhaltet:
Wenn der Kauf eines Fahrzeugs im Ausland erfolgt, der Wohnsitz jedoch in der Schweiz ist, muss das Auto ab dem Einfuhrdatum innerhalb eines Monats registriert werden. Die Anmeldung erfolgt bei einem Schweizer Strassenverkehrsamt. Du benötigst dafür:
Für die Fahrzeugprüfung des Autos musst du folgende Dokumente einreichen:
Ob als Fahranfänger oder alter Hase: Wenn du mit dem Auto unterwegs bist, wünschst du dir natürlich Sicherheit auf den Strassen. Spezielle Kurse, die für einen Teil der Strassenverkehrsteilnehmer sogar Pflicht sind, sollen dafür sorgen. Hier kommt das sogenannte „Schleudertraining“ ins Spiel. Während der Begriff dir vielleicht anfangs etwas verwirrend erscheint, ist er doch ganz einfach erklärt. Was es damit auf sich hat, für wen sich ein Fahrtraining oder WAB-Kurs lohnt und wie die Anmeldung stattfindet – die wichtigsten Antworten auf deine Fragen gibt es hier.
Das Überschreiten der Geschwindigkeit gehört in der Schweiz zu den häufigsten Unfallursachen vor allem bei tödlichen Karambolagen. Daher geht die Schweizer Polizei rigoros gegen Temposünder vor. Eines der Mittel, dessen sich die Schweizer Polizei im Kampf gegen Raser bedient, sind die Blitzer. Wenn du erwischt wirst, musst du nicht nur hohe Bussen bezahlen, du kannst sogar im Gefängnis landen: Freiheitsstrafen von bis zu vier Jahren können die Folge sein. Eine Lösung sind Radarwarner. Doch sind sie überhaupt erlaubt? Welche Möglichkeiten hast du als Autofahrer und welche Strafen könnten auf dich zukommen? Wir klären auf zum Thema Radarwarner in der Schweiz!
Eine Autoversicherung musst du in der Schweiz haben, wenn du ein Fahrzeug besitzt. Dabei unterscheidet man zwischen Haftpflicht, Teil- und Vollkasko. Eine Haftpflichtversicherung ist für jeden Kfz-Halter zwingend vorgeschrieben; eine Teil- oder gar Vollkasko hingegen ist freiwillig. Letztgenannte solltest du auswählen, wenn dein Auto noch recht neu ist oder du vom bestmöglichen Schutz profitieren möchtest. Bei der Vollkaskoversicherung handelt es sich um eine sinnvolle Kombination der Teilkasko- und der Kollisionskaskoversicherung. Damit deckt diese Art der Versicherung auch die Schäden am Fahrzeug ab, die du selbst verursacht hast. Für die zusätzliche Leistung bezahlst du natürlich auch einen höheren Beitrag.
Mit achtzehn beginnt das Erwachsenenleben – denn nun bist du in der Schweiz berechtigt, die Autoprüfung abzulegen. Auf dem Weg dazu braucht es eine Reihe von Dingen: Du musst Erfahrungen im Autofahren sammeln, eine praktische und theoretische Prüfung ablegen und eine Probezeit bestehen. Besonders wichtig: Seit 2021 können bereits 17-Jährige einen Lernfahrausweis beantragen, um vor der Prüfung länger Fahrerfahrung zu sammeln. Welche Kurse du zur Vorbereitung auf den Führerausweis Kategorie B besuchen musst und was es mit dem Nothelfer- und dem Sehtest auf sich hat, haben wir hier für dich zusammengestellt.
Um den Verschleiss eines Motors möglichst gering zu halten, muss das Schmieröl in Abständen gewechselt und aufgefüllt werden. Wenn dein Auto noch jung ist, führen Werkstätten in der Schweiz bei der Wartung und der Inspektion regelmässig einen Ölwechsel durch. Später kannst du diesen Teil der Autopflege jedoch auch selbst übernehmen und dir das Geld für den Service sparen. Warum Motoröl für deinen Wagen wichtig ist, wie du selbst einen Ölwechsel durchführst und was du sonst noch alles über den Ölwechsel wissen musst, erfährst du in unserem FAQ.
Liest du das Wort Idiotentest, dann denkst du sofort an dumme Fragen, die in merkwürdigen Beschreibungen deiner Person enden. Doch in diesem Artikel geht es nicht im jene Idiotentests, mit denen dich jemand ein bisschen aufziehen möchte, sondern um den Test, den du machen musst, wenn du ein schwerwiegendes Verkehrsdelikt begangen oder wenn du die praktische Fahrprüfung zu oft nicht bestanden hast. Bei ihm geht es darum, ob du deinen Führerschein behalten darfst, ihn wieder bekommst oder ihn überhaupt machen kannst. Alles rund um die verkehrspsychologische Untersuchung erfährst du hier.