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Der Schweizer Fahrlehrervergleich

"Ich wurde in ein Fahrverbot gelockt"

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Name: L. S. 18, (weiblich)
Kategorie: Kat. B (Auto)
Strassenverkehrsamt: Prüfstelle Oberbüren (Kanton SG)
Prüfungsergebnis: Bestanden am 12.09.2017 beim 1. Versuch nach 30 Fahrstunden
Experte: Herr Grä...
Fairness des Experten: 5 von 6
Fahrlehrer: Beat Rüegg Fahrschule in Bazenheid

Fahrprüfungsbericht:
Ich glaube ich war noch nie so nervös wie am Abend vor und vor allem am Morgen meiner Prüfung. Mein Fahrlehrer hat mich um 7:20 Uhr abgeholt, dann sind wir noch schnell von Uzwil nach Gossau und wieder zurück auf der Autobahn gefahren und haben alle Manöver (ausser rückwärts parkieren) wiederholt. Um 7:50 sind wir vor dem StVA Oberbüren abgekommen. In den 30 Minuten vorher bin ich sehr schlecht gefahren. Meine Beine haben gezittert und mir lief es kalt den Rücken runter. Mein Fahrlehrer hat mich beruhigt und mir meine Nervosität angemerkt. Ich glaube, ich war eines seiner Sorgenkinder, wenn es ums Bestehen beim 1. Versuch ging. Der Prüfer kam und hat mir im Auto noch letzte Anweisungen gegeben. Wir fuhren los. Von Oberbüren nach Niederbüren. Schon passierte mein erster Fehler: Ich bin die Strecke noch nie gefahren (mein Fahrlehrer meinte zwar schon, aber nicht mehr so, dass ich wusste) und ich übersah eine 80 Tafel und fuhr die ganze Strecke mit 50. Der Experte hat mich erst am Schluss der Strecke darauf aufmerksam gemacht. Ich musste dann rechts nach Niederwil abbiegen und auf der Strecke dorthin mein 1. Manöver eine Vollbremsung bei ca. 50km/h machen. Lief alles gut, der Experte lobte mich. Dann wies er mich darauf hin, extra in eine Sackgasse zu fahren für mein nächstes Manöver. Ich ahnte es schon und war froh, dass mein Fahrlehrer dies so oft mit mir geübt hat. Rückwärtsfahren bergaufwärts um eine Kurve. Lief alles tip top, der Experte lobte mich und machte mich noch drauf aufmerksam, dass ich bitte den Kontrollblick nicht mehr vergessen soll, da jener sehr wichtig sei. Wir fuhren weiter und ich war ziemlich erleichtert, dass die ersten beiden Manöver gut gelaufen sind. --> Lasst euch ja nicht von Hinweisen des Experten (die eher negativ sind) verunsichern. Ich konzentrierte mich weiter und wir fuhren nach Arnegg. Von Arnegg nach Gossau wo ich in ein Fahrverbot gelockt wurde, dass ich aber gerade noch gesehen habe. Von Gossau nach Herisau und dort mein 3. Manöver: Seitwärtsparkieren. Ich bin so schräg im Feld gestanden, dass auch Korrigieren nichts mehr genützt hat. Musste dann noch eine Hangsicherung machen und durfte dann auch weiter fahren. Von Herisau nach Winkeln und Autobahn zurück nach Oberbüren. Der Experte hat die ganze Fahrt über mit mir gesprochen. Ich bin noch nie so schlecht gefahren wie an der Prüfung und mein Fahrlehrer hätte Gänsehaut bekommen, wäre er dabei gesessen. Dies wusste ich und mein Gefühl war nicht sonderlich gut. In Oberbüren angekommen sagte der Experte: Ich bin zwar nicht 100% zufrieden, üben sie fleissig weiter. Ich habe Ihnen die Nervosität sehr angemerkt, aber ich gebe Ihnen die Prüfung jetzt. Ab da war ich so glücklich, dass ich gar nicht mehr genau hinhören konnte. Ich habe zwar keine Fehler gemacht, bin aber sehr unsicher gefahren und bin froh habe ich es doch geschafft.. Lasst euch bei Fehlern nicht ablenken sondern macht so weiter wie ihr's gelernt habt, das Resultat gibt's erst am Schluss, also nie aufgeben...

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