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Typische Manöver die man aus der Fahrstunde kennt

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"Typische Manöver die man aus der Fahrstunde kennt"

Name: Kate 35, (weiblich)
Kategorie: Kat. B (Auto)
Strassenverkehrsamt: Prüfstelle Zürich Uetliberg (Kanton ZH)
Prüfungsergebnis: Bestanden am 05.12.2022 beim 1. Versuch nach 40 Fahrstunden
Fairness des Experten: 6 von 6

Fahrprüfung mit Schaltgetriebe. Prüfungstermin am Vormittag, es war kalt jedoch auch trocken. Ich war vorher sehr nervös, die 30-40 Minuten einfahren vorher haben mir sehr geholfen bzgl. Nervosität reduzieren. Ich habe nochmals parkieren geübt, am Hang anfahren, wo die Motorhaube auf geht etc. Es haben sich 2 Prüfer an der Prüfung vorgestellt. Einer davon in Ausbildung, der die Prüfung auch abgenommen hat. Kurze Ansage, dass, sofern er nichts anderes sagt, ich immer Geradeaus fahren soll. Einsteigen, los gings. Beide waren während der Fahrt sehr still (ich glaube, der Prüfer in Ausbildung war selbst recht nervös) der Prüfer hat stets rechtzeitig und eindeutig angegeben, wo es lang gehen soll, dies war sehr angenehm. Beim Fahren selber war ich dann eigentlich nicht mehr nervös, dass keiner geredet hat. Ich fand das eher komisch, aber so war der Fokus voll auf dem Verkehr, was auch von Vorteil ist.
Losfahren vom Parkplatz Strassenverkehrsamt (Achtung, es können Autos von rechts kommen!), links raus, an der Ampel wieder rechts Richtung Triemli. Am grossen Kreisel vom Triemli dann Berg aufwärts Richtung Uitikon, rechts auf den grossen Parkplatz (wo man dann auch zum Üetliberg spazieren kann), dort bekam ich die Anweisung irgendwo und irgendwie zu parkiere. Es hatte einige Autos vor Ort. Ich habe mich für rückwärts parkieren entschieden. Dies funktioniert zum Glück im ersten Anlauf geklappt. Danach vom Parkplatz rechts raus, und an der Ampel wieder rechts Richtung Uitikon. Dort dann viel durch Dorfstrassen oder über Landstrassen. Achtung Tempolimits sowie Rechtsvortritte beachten. Manöver waren zudem Kreisel fahren, verengte Strassen (beachten, wer Vortritt hat) mit Bushaltestellen, Velofahrern, Müllabfuhr etc. Im Dorf war dann die Anweisung irgendwo zu wenden, dort habe ich mir Zeit genommen, einen guten Ort zu finden. Das war ok, ich habe auch stets kommentiert, wo ich nicht wenden darf (z.B. da ist "privat" angeschrieben). Dann ging es über Birmensdorf und per Autobahn zurück Richtung Zürich City, Manöver nach Schildern fahren. Dort auch auf Tempolimits achten. Überholen musste ich nicht, da alle anderen zu schnell gefahren sind ;-) Ausfahrt Richtung Brunau, dort auch auf Tempolimite achten, sowie korrekt einordnen Richtung Albisgüetli und Strassenverkehrsamt, auf Tram/Bus achten. An der Kreuzung Laubegg nochmals gut schauen, weil es da stets Chaos gibt wegen Rechtsvortritt, Tram etc. Dann direkt zum Strassenverkehrsamt zurück auf den Parkplatz, Auto sichern. Die Prüfung selbst ging 40-45 Minuten. Beide Prüfer sind dann kurz raus um sich zu beraten, Sie kamen jedoch schnell zurück. Das Resultat: bestanden (genügend). Ich hätte mich an alle Regeln gut gehalten, das routinierte Schalten könnte (deutlich) verbessert werden, das sehe ich selbst genauso (d.h. sehr korrekte Einschätzung), was aber nicht verkehrsgefährdend war.
Die Prüfung war deutlich weniger schlimm, als ich es angenommen hatte, die Strecke war sehr angenehm zum Fahren, es hatte die typischen Manöver aus den Fahrstunden dabei, aber keine engen oder hektischen Stadtsituationen, das war noch dankbar. Die meisten Strecken war ich mit der Fahrschule schon abgefahren so, dass die Strecken mir mehrheitlich bekannt waren, hat mir bzgl. Nervosität sehr geholfen. Ich hatte das Gefühl, sie haben sehr darauf geschaut, dass man stets das Tempolimit im Blick hat (weder zu langsam noch zu schnell), immer die Blicksystematik macht, vorausschauend fährt, auf Rechtsvortritte und auf Nebenstrassen achtet. Motor habe ich zum Glück nie abgewürgt, ich kann also nicht beurteilen, wie sehr das in die Bewertung rein spielen würde, sofern das passiert. Hatte grundsätzlich eher das Gefühl, dass sie sich einen Gesamteindruck machen wollten. Hatte während der Fahrt immer ein gutes Gefühl, der Prüfer musste nie eingreifen, das hat sicher geholfen fürs Selbstbewusstsein.

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