"Was habe ich falsch gemacht, dass nach 25min fertig ist?"

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Name: Romina 25, (weiblich)
Kategorie: Kat. B (Auto)
Strassenverkehrsamt: Strassenverkehrsamt des Kantons Basel Land (Kanton BL)
Prüfungsergebnis: Bestanden am 18.12.2012 beim 1. Versuch
Fairness des Experten: 6 von 6
Fahrlehrer: Marcel Crecco in Reinach BL

Fahrprüfungsbericht:
Vor der Prüfung war ich innerlich total nervös. Die letzten Fahrstundne waren nicht so rund gelaufen und ich hatte in der Woche zuvor auch noch meine Maturprüfungen abgelegt. Der Stressfaktor war also sehr hoch. In der halben Stunde bevor der Prüfung schaute ich mit meinem Fahrlehere nochmals all die Knöpfe im Auto, den Motor, Lichter, etc. an. Das beruhigte mich ein wenig. Dann fuhren wir noch ein bisschen rum und ich durfte selber aussuchen welches Manöver ich noch einmal üben wollte. Ich entschied mich fürs rückwerts-seitwerst parkieren. Und prompt machte ich einen Fehler beim rausfahren. Nervositätslevel war wieder gestiegen. Als wir dann bei der Prüfungsstation ankamen mussten wir noch auf den Experten warten. Dann gings also endlich los. Der Experte war sehr freundlich und wollte zuerst mal wissen, wo sich denn das Pannendreieck befinde, für was man es braucht und wie weit man es vom Auto entfernt aufstellen muss. Dann musste ich noch den Warnblinker erklären. Anschliessend wollte er noch wissen, auf was man denn achten muss, bevor man losfährt. Mit dieser Frage hat er mich darauf aufmerksamgemacht, dass meine Kopfstütze nicht 100%ig auf der richtigen Höhe war. Okay, dachte ich mir, noch gnaz nett, dass er mir das sagt. Dann gings ab aufs Bruderholz in die 30er Zone. Rechtsvortritt und so. Als erstes musste ich rückwerts-seitwerst einparken. Klappte wunderbar, nur beim rausfahren, hab ich vergessen zuerst rückwerst zu fahren um ohne Probleme raus zu kommen. Hat mir aber der Experte auch gesagt. Wir kurvten ziemlich lange im Quartier herum und machten noch eine Notbremse am Hang. Dann gings ab in die Stadt. Vor dem hatte ich am meisten Bammel. Aber da meine Prüfung um 10.45 war, war der Verkehr noch okay. Wir fuhren durchs Gundeli und dank einem Abfalltransporter konnte ich lange Zeit nicht wirklich schneller fahren oder überholen. Dann musste ich noch einen Velofahrer überholen und noch bevor wir an die Heiligeistkreuzung kamen (ich mag Stadt-Kreuzungen einfach nicht) bat mich der Experte links abzubiegen und es ging ab auf die Autobahn. Auf der Strecke zur Autobahneinfahrt gab es eine kleine kritische Situation: ein Lastwagen parkierte halb auf dem Trottoir, halb auf meiner Spur und der Chauffeur war irgendwas am Wagen am werken. Anstatt anzuhalten hab ich einfach geblinkt und bin auf die Nebenspur ausgewichen (nachdem ich natürlich mit Seitenblick und Rückspiegel geschaut hab ob grad ein Auto kommt). Auf der Autobahn ging alles ganz flott. Der Experte führte mich auf eine Einfahrt ohne Einspuren und nach dem Schänzlitunnel bat er mich schon bei der nächsten Ausfahrt raus zu fahren. Während der ganzen Prüfung redete der Experte mit mir über gfanz alltägliche Sache, was ich für eine Ausbildung mache, was meine Pläne sind für Weihnachten, etc. Nach der Autobahn bat er mich, wieder Richtung Münchenstein zu fahren. Am McDonalds Kreisel, dachte ich dann, okay, bruderholz und Innenstadt waren wir schon, wo solls denn jetzt noch hingehen? Die Uhr zeigte 11.18 und da wir erst 5min später angefangen hatten, erwartete ich, dass die Prüfung sicherlich bis 11.35 ginge. Dann sagte der Experte nur, bitte fahren Sie zur MFP. Und in meinem Kopf war schon alles verloren, was habe ich nur falsch gemacht, dass er nach 25min schon ferig ist? Ich dachte echt, ich hätte es verbockt. Schliesslich haben mir all meine Freundinnen erzählt ihre Prüfungen gingen länger als 45min! Als wir dann aber auf dem parkplatz asngekommen sind, sagte der Experte ganz locker: "So Fräulein, diese Prüfung ist bestanden!" Mir fiel ein riesen Stein vom Herzen. Er bemängelte einzig die Sitatuion mit dem Lastwagen, ansonsten sei er sehr zufrieden gewesen. Ich muss sagen, ich hatte riesen Glück mit meinem Experten. Und eigentlich muss man nicht nervös sein, man hat sich ja lange genug darauf vorbereitet. Mir hat am Vortag das Lesen von Berichten und schauen von Videos über die Fahrprüfung extrem geholfen. Aber trotzdem, ein klein bisschen Nervosität schadet nie. Meiner Meinung nach gibt man sich dann nämlich mehr Mühe.

Schwierige Stellen:

» E60

Keine Panik bei dieser Einfahrt und ja nicht nach links schauen und anstalten machen einzuspuren, einfach rechts bleiben!

» Hochstrasse 37

Achtung auf Velofahrer und Überholen gut kalkulieren, enge Strasse mit viel Verkehr und Fussgänger

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